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Montag, Juli 23, 2007

Nur kein Stress




… dachten wir uns, und die Entspannung setzte ein, als Willi sich bei der „Nachkontrolle“ in TEGEL nicht nur die Schuhe ausziehen durfte, sondern auch den Oberkörper frei machen musste. Wieder angekleidet präsentierte er einem anderen netten Menschen die Wunder der Technik, die im Rucksack verborgen waren …

Zum Glück war die Maschine in Frankfurt auch nicht pünktlich zum Abflug bereit, sodass Siggi und Angela reichlich Zeit verblieb, ihre Bordkarte für den Weiterflug zu erstehen. In Berlin konnte man ihre gebuchten Sitzplätze „nicht aufrufen“ … Kaum im Besitz der Unterlagen, die unsere Familienzusammenführung ermöglichten, sammelte eine gemütliche Dame der groundstaff unsere Bordkarten wieder ein. Die neuen ließen uns schon wieder nicht beieinander sitzen, aber …



… wenn schon die Abflugzeit nicht eingehalten wird, müssen wir auch nicht in der gebuchten Klasse sitzen: Zehn Stunden ComfortClass mit nie gekannter Beinfreiheit, zuvorkommendem Service und ausgezeichneten Mahlzeiten, dazu Getränke aus „richtigen Gläsern“ ließen den holperigen Start in Berlin vergessen …


Das Gepäck ließ in TOBAGO ein wenig auf sich warten, die Zollformalitäten waren keine und wir wurden wie verabredet erwartet. Nach dem einen oder anderen Umweg zu mancher Geldmaschine chauffierte uns Trevieno über die Insel nach Charlotteville; der Zwischenstopp auf ein Carib sorgte für eine nette Abwechslung bei der Bewältigung unvorstellbarer Höhenmeter.

Unser Haus war nett beleuchtet, ein Empfangskomitee begrüßte uns wohl gesonnen und ließ uns mit unserer Müdigkeit rasch allein. Dank der Pause on the road verfügten wir über die wichtigsten Zutaten zum Bereiten eines nachhaltigen Schlaftrunks – oder waren es etwa zwei???
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