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Freitag, August 03, 2007

Richtig ankommen ...




… war das Ziel, nicht der Weg …

Eine mückenstichfreie, kühle Nacht, ein ausgiebiges Frühstück und das rasche Auffinden zweier entscheidender Orte (a Bankomat, der auch wirklich Geld rausrückt, b ein Café mit richtig gutem Kaffee) schufen die besten Voraussetzungen.

MIRAFLORES wird als relativ edler, moderner und vor allem sicherer Stadtteil geführt. Letzteres Attribut ist wohl der enorm starken Präsenz von allen möglichen, privaten wie öffentlichen Sicherheitskräften zu „verdanken“. Dennoch leben die meisten Menschen hier hinter vergitterten Fenstern und in „Käfigen“. Gibt richtig schnuckelige Straßenzüge, hinter denen zig Meter hohe Bausünden aus Beton hingerotzt wurden – alles in Käfigen. Mensch gewöhnt sich relativ schnell an den Anblick und genießt die recht lockere Stimmung auf der Straße.

Paar Blocks von unserem Hostal entfernt bieten Indianer aus den umliegenden Dörfern ihre meist handgefertigten Textilien an – vom klassischen Mützchen über Pullis mit bekannten Mustern und Taschen, die ihren Weg bis in berliner Läden finden, bis zu Decken etc. Hier kaufen nicht in erster Linie Touristen, sondern viele Einheimische zu ehrlichen Preisen.

(mehr Marktszenen)

Noch ein Stück weiter finden sich Reste einer heiligen Stätte der Huaca (Lima-Kultur), Stufenpyramiden aus senkrecht gestellten Lehmziegeln. Nachdem der Hügel jahrzehntelang als Mountainbike- und Motocrossstrecke genutzt worden war, wird er seit den Siebzigern archäologisch versorgt und zeigt Altes mitten im Neuen …

Die Anlage ähnelt der in Pachamac, ist jedoch sehr viel kleiner und weit weniger gut erhalten …

(mehr Altertümer)

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hallo ihr Weltenbummler,
euch scheint es ja fast rosig zu gehen. Es macht richtig Spaß, eure Berichte zu lesen. Freue mich schon auf die Veröffentlichung eures Buches.
Viel Stress weiterhin (+)!
Grüße aus der Ferne in die Fremde
- Britta