... dann drei, dann vier, ...
… dann … Doch angesichts strahlender Ginsterbüsche, blühender Lupinen und Flecken gelber Rapsfelder kommen Zweifel auf, wer denn wohl dann vor der Tür stehen wird. Auch fehlen die Dominosteine, das Schmuddelwetter und jenes Gedudel in einschlägig dafür bekannten Straßenabschnitten, die uns an den bevorstehenden Weihnachtsmann glauben lassen.
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Auch vermischen sich hier nicht die Düfte frisch gebrannter Mandeln oder freizügig ausgeschenkten Glühweins mit den Abgasen von Oldtimern jenseits aller Euronorm. Kein Hauch von Hektik in den Straßen, keine Tragetaschen mit weihnachtlichen Motiven; nicht mal die Post mahnt, Grußkarten und Päckchen möglichst frühzeitig aufzugeben …
Doch, es gibt verschämte Hinweise auf jenes Fest: Den Sturz oberhalb des Tresens unseres „Lieblings“restaurants ziert seit gestern eine Kette Tannengrün - Made by Bayer, über den Schultern der ausgestellten T-Shirts „I did it“ sind kunstvoll bunte Lamettastreifen geworfen (dem Dekoratör ist nix zu schwör) und an Türklinken, von Punktstrahlern und Fensterstürzen baumeln rote Geschenkschleifchen, die, hätten sie keine güldene Borte, eher an die Aidshilfe denn an das bevorstehende Fest der Liebe erinnerten. Und die fünf, sechs Plakate, auf denen irgendein Weihnachtsmann für günstige Kredite oder sonstige Sonderangebote wirbt, erinnern eher an vergessene Relikte lange zurück liegender Landtagswahlkämpfe.
So neigt sich für uns die Adventszeit friedlich wie lange nicht mehr dem Ende zu – herrlich, wenn mensch an Manches erst gar nicht großartig erinnert wird. Es gibt bestimmt noch Vieles, ohne dass sich gut klarkommen ließe, auch wenn es das nicht gäbe …
… Schule zum Beispiel …
(gewisse Reminiszenzen …)
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