911 pfeift nicht mehr, ...
… er kräht jetzt – doch weitgehend Schlaf und Nerv schonend …
Wie er die 260 km Schotterpiste, die unser Bus in ca. 11 Stunden bewältigte, geschafft hat, waren doch drei Pässe zwischen 3.700m und 4.200m Höhe zu überwinden und jene Gefühle, die sich einstellen bei Blicken aus dem Busfenster senkrecht in einige hundert Meter Tiefe (wie
bereits gehabt), ist nicht ganz klar.
Jedenfalls krähte es in der späten Nacht laut und deutlich …
Da ANDAHUAYLAS noch stärker ländlich geprägt ist als die bisherigen Orte nächtlicher Ruhe (-störung), passten die Laute durchaus „ins Bild“. Das Provinzstädtchen ist sicher kein MUSS, außer man MUSS dort übernachten, weil alle Busse hier enden und erst am nächsten Morgen weiter fahren, doch ein recht nettes KANN – und wir konnten.
Uns interessierte mehr das bunte Treiben in den Straßen und auf dem Markt als das einzig erhaltene koloniale Gebäude des Ortes, die Kirche.
Außerdem wurden wir dezent an Schulanfänge und Schulanfangsphasen erinnert. Hier funktioniert noch frühkindliche Bildung in der Institution „Educacion inicial“; ergo zogen die absoluten (Schul-) Bildungsneulinge in Kostümen, die so ziemlich alle historischen Epochen Perus repräsentierten, durch die Straßen zum Kindergarten,angeführt von einer Militärcombo. Erzieher, Mütter und Väter hatten alle Hände voll zu tun, die Kinder auf den rechten Weg zu bringen – und auch die Eltern taten …
Und auch an das Los der Lehrer wurde gewerkschaftlich erinnert …
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Mindestens ebenso spannend war die Fahrt im Collectivo über Land zu den Ruinen von SONDOR. Fruchtbare Erde, bestellte Äcker selbst in steilen Berghängen, viel weidendes Vieh auf den abgeernteten Feldern und überall freundliche, grüßende Menschen in den Dörfern.
Zu den Ruinen sind wir ein gutes Stück gewandert, alleine. Und auch in der alten Stadt der CHANKAS waren wir vollkommen ungestört.
Ein Ruhetag zwischen zwei Bussen …
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(Fotos zum Vorschulanfang)
(Fotos zu den Ruinen)
(Link zu Chankas)
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